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Die Gastroenterologie befasst sich mit den Krankheiten des Magen-Darm-Traktes
(Erläuterung
in Wikipedia). Neben Erkrankungen der Speiseröhre, des
Magens, des Darmes, der Bauchspeicheldrüse und der Gallenblase
zählen auch die Leberkrankungen zu der Gastroenterologie. Bei
den Lebererkrankungen handelt es sich aber um ein eigenes Spezialgebiet,
das auch als Hepatologie bezeichnet wird.
Die gastroenterologische Diagnostik richtet sich nach dem individuellen
Beschwerdebild. Durch endoskopische Untersuchungen
des Magen-Darm-Traktes mit Entnahme von Gewebeproben, Ultraschalluntersuchungen
des Bauchraumes, Blut- und Stuhluntersuchungen oder Atemtests kann
den Beschwerden in der Regel eine Diagnose zugeordnet werden. Die
weitere Therapie richtet sich dann nach dieser Diagnose. Erfahrungsgemäß
sind folgende Erkrankungen bzw. Unverträglichkeiten häufig
Ursache von Beschwerden im Magen-Darmtrakt:
Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Sprue, Laktoseintoleranz,
Fruktose- und/oder Sorbit-Malabsorption)
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn oder
Colitis ulcerosa)
Chronische oder akute Infektionskrankheiten (Helicobacter pylori,
M. Whipple, infektiöse Colitis, Soor usw.)
Erkrankungen der Speiseröhre (Hiatushernie, Refluxösophagitis,
eosinophile Ösophagitis, Tumoren)
Erkrankungen des Magens (akute und chronische Gastritis, Geschwüre,
Tumoren)
Erkrankungen des Dickdarmes (Divertikulitis, Tumorerkrankungen)
Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (chronische oder akute
Pankreatitis, Tumoren)
Erkrankungen der Gallenblase (Steine, akute Cholezystitis)
Allerdings können auch Erkranungen anderer Organe Beschwerden
im Magen-Darmtrakt hervorrufen. Hierzu zählen bespielsweise
Herzerkrankungen (Herzinfarkt, Stauung bei Herzversagen) und vor
allem Erkrankungen der Wirbelsäule (Bandscheibenvorfall, Wirbelblockade).
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